
Nur wenige Wochen waren seit dem Verkaufsstart vergangen als dieser Mustang vom Band lief

Eine Besonderheit ist die geteilte Glasheckscheibe, die als Option angeboten wurde

Als Sattler zog John im Inneraum natürlich alle Register

Mit offenem Dach durch die Landschft cruisen - Ein (amerikanischer) Traum
Normalerweise kennt man den Mustang als ziemlichen Wildfang: Satte Rennstreifen, breite Schlappen und bollernde Auspuffanlagen gehören für viele Fans des sportlichen Fords buchstäblich zum guten Ton. Dass sich ein serienmäßiges Exemplar aber ganz anders anfühlt, daran erinnert das frühe Convertible von John Betzien. Sein Cabrio wirkt mit seinen schmalen Reifen und den originalen Radkappen herrlich nostalgisch und trabt mit einer zahmen Doppelrohranlage überraschend leise durch die Prärie.
Wenn man mittendrin in der Oldtimer-Industrie tätig ist, ergeben sich ab und zu Gelegenheiten, die man nur schwer ablehnen kann. So erging es auch John Betzien, der mit seiner "Berliner Autosattlerei" darauf spezialisiert ist, die Innenräume und Verdecke von Klassikern und Cabrios zu erneuern oder nach Wunsch zu veredeln. "Ein Lieferant erzählte mir von dem Mustang, den er für einen Kunden besorgt hatte. Das Geschäft war letztlich nicht zu Stande gekommen, weil der Interessent abgesprungen ist", berichtet John.
Für John und seine Kollegen stand aber noch viel Arbeit bevor, um das Pony Car fit zu machen, damit es als Showcase für die Sattlerei und als Familiencruiser für Ausflüge an die Ostsee taugte. Alle Einzelheiten erfahrt Ihr im Jubiläums-Sonderheft 07/2012 von CHROM & FLAMMEN!
Von: Frank Mundus
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